Das ist ein Eurasier....

 

... diese Antwort bekam ich auf die Frage was das denn für ein süßer Kerl sei, als ich irgendwann im Juli 2005 im Salon von Andreas Tarjan den kleinen Anton ex Lupa Nigra zum ersten Mal sah. Alle Welpen sind niedlich, aber dieser hatte es mir angetan, denn als er älter und größer wurde  fand ich ihn noch viel besser.

Ich begann mich über die Rasse zu informieren und alles was ich im www fand ließ meinen Wunsch nach einem eigenen Eurasier größer und größer werden. Einige Monate später bekamen Tarjans dann  Daaron vom Rhein-Neckar-Dreieck noch dazu. Bei Besuchen und Spaziergängen lernte ich die Eurasierbuben kennen und lieben. Ich wollte auch einen, da gab es nur ein Problem, mein Mann wollte keinen. Ich versuchte immer wieder ihn zu überzeugen dass unser großer Garten doch so gut geeignet sei.. die ganze Erziehung, Gassi gehen und alles was dazu gehört ich übernehmen würde, aber er blieb stur. Am ersten Weihnachtsfeiertag 2007 hatte uns mein Sohn Sascha zum Frühstück eingeladen, wollte aber nicht sagen wo, nur es wäre etwas weiter entfernt, aber es würde sich lohnen J

Auf dem Weg dorthin meinte mein Mann plötzlich wir hätten ja noch Zeit und da könnte er kurz in Mannheim von der Autobahn weil er da ein Teil für sein Auto ersteigert hätte und das könnten wir ja kurz abholen. OK, begeistert war ich nicht (es war schließlich Weihnachten) und so blieb ich natürlich im Auto sitzen. Es kam ein Mann, klopfte an mein Fenster, stellte sich als Jürgen vor und lud mich ein doch auch mit zu kommen das würde mich bestimmt auch interessieren.  Ich wusste zwar nicht was ich da soll, bin aber mit. Wir gingen am Haus entlang in den Garten. Mein Herz blieb fast stehen als ich um die Ecke hinters Haus kam denn da stand mein Mann mitten in einer Eurasierfamilie und hatte einen Welpen auf dem Arm. Mit den Worten: „ Das ist deine Elly „ legte er mir meine Süße in den Arm.

Noch heute bekomme ich Tränen in die Augen wenn ich an diesen Augenblick denke. Ein Traum ging nach 2 ½ Jahren in Erfüllung.

Hinter meinem Rücken hatte mein Mann mit Andreas und Ralph Tarjan Kontakt aufgenommen und da die beiden sich sicher waren dass ich geeignet wäre einen Eurasier zu halten stellten sie den Kontakt zu Familie Römer her da sie wussten dass ein Wurf erwartet wurde. Obwohl normalerweise bei der Zucht Eurasier vom Rhein-Neckar-Dreieck kein Welpe abgegeben wird wenn die Welpeninteressenten nicht persönlich begutachtet werden bekam mein Mann Bernd die Zusage auf eine Hündin ( so dunkel wie möglich, da ich ja so auf  schwarze Eurasier stand). An dieser Stelle noch mal danke an Ralph und Andy für die Hilfe und das Vertrauen in mich eine gute Hundemama zu sein.

Nun musste ein Name gefunden werden, da es meine Hündin werden sollte meinten meine Männer dass der natürlich von mir ausgesucht werden müsse. Mein Sohn, zu diesem Zeitpunkt schon eingeweiht, erzählte mir von einer Freundin die einen Welpen bekommen würde und einen weiblichen Namen mit E sucht. Ich machte mir Gedanken und riet ihm dann zu Elly. Kurz, fröhlich klingend und auch nicht so oft zu hören. Oh Mann, wer hätte gedacht dass ich den für meine eigene Hündin ausgedacht habe....und wer hätte gedacht dass die beiden das so lange vor mir verheimlichen können... Ich nicht! Nichts, aber auch gar nichts habe ich bemerkt in diesen 7 Wochen, nicht mal als ich am Heilig Abend einen Kombi bekam. Klar hatte ich mir mehrfach den Kombi meines Mannes ausgeliehen um einkaufen zu gehen, war doch der Kofferraum meines Kleinwagens nicht so geeignet dafür, aber zwei Kombis ??? Nach der Probefahrt meinte ich noch zu meinem Mann da würde doch jetzt aber auch ein Eurasier Platz haben bekam aber nur zu hören das Thema sei durch er möchte keinen Hund.  Keine Miene hat er verzogen, mein Sohn auch nicht. Soweit zum Thema ich würde merken wenn sie mich anschwindeln...   Innerlich muss es die beiden ja zerrissen haben mit dem Gedanken an den nächsten Tag.

 

So bekam ich also meine Elly, frühstücken gingen wir an diesem Tag natürlich nicht mehr vielmehr verbrachten wir bestimmt 2 Stunden bei Römers, Gipsy und den 7 Welpen. Mitnehmen durfte ich sie natürlich noch nicht, sie war ja erst 7 Wochen alt und zudem musste zu Hause ja noch einiges vorbereitet werden. Die Zeit bis zum Abholtag nutze ich mit einkaufen ( Bettle, Halsbänder, Leine, Spielsachen, Näpfe, Babygitter für die Treppe, sogar ein mit Namen besticktes Halstuch lach) und lesen verschiedener Bücher über Welpen (wollte ja alles wissen bis die Kleine kommt). Sogar die Hundeschule hatte ich schon ausgesucht und war bei einer Welpenstunde als Zuschauer.

Am 5. Januar 2008 fuhr ich dann mit Anette nach Mannheim. Ich hatte gesagt bekommen dass die zukünftige Bezugsperson  den Welpen im Auto auf dem Arm halten sollte und so setzte ich mich auf den Beifahrersitz was ich sonst nie machen würde in meinem eigenen Auto J  Man sieht, schon vom ersten Tag an tu ich alles für sie.

Die Fahrt hat sie gut überstanden (na ja einmal gek... hat sie) und wir sind glücklich zu Hause angekommen. Zu Hause, ja so hat sie sich auch gleich gefühlt, zumindest hat es so ausgesehen, fragen konnt ich sie ja nicht.

Wie sehr diese kleine Prinzessin  unser Leben bereichern würde konnte ich mir damals nicht vorstellen...

Und bestimmt wusste Andy nicht welchen Grundstein er legte als er damals sagte:

Das ist ein Eurasier